Nun kann ich ja nicht auf ewig in Auckland bleiben und da Charlène und ich uns auf der Reise gut verstanden haben, haben wir kurzerhand entschlossen zusammen weiter zu ziehen. Während sie noch drei Tage länger mit dem Campervan unterwegs war, habe ich mich mit einer Familie aus Whitianga in Kontakt gesetzt. Das lief über die Plattform "HelpX", die in etwa so funktioniert: die Helper (also Menschen wie Charlène und mich, oder eben andere Backpacker) und Hosts (wie Ian und Christiane, die Menschen bei denen wir sind) können sich auf der Plattform anmelden, dann können wir Helper die Hosts anschreiben. Die Idee ist, dass man sich gegenseitig hilft, also 'help exchanget', indem wir Helper Aufgaben übernehmen, die so anstehen, für so circa 4 Stunden am Tag und dafür bekommen wir umsonst Essen und Unterkunft. Von Auckland aus sind wir mit dem Bus nach Drury und dann per Hitchhiking bis nach Whitianga (auf der Peninsula Coromandel) gekommen, wo wir jetzt bei unseren Hosts unser bestes als Helper geben :) wir haben uns super gefreut, weil wir wirklich nette Leute getroffen haben, die uns mitgenommen haben, und alle so unglaublich freundlich hier sind! So hat sich jeder von uns 50$ Buskosten gespart und da das Geld in Neuseeland eh vor uns davon zu laufen scheint, haben wir uns natürlich riesig gefreut, dass uns die 50$ noch länger mit ihrer Anwesenheit ehren. Vielleicht verlieren wir sie ja an ein, uns wärmstens ans Herz gelegtes Thermalbad hier in der Nähe?;)
Mal sehen!
der Kampf mit Matsch-Bananas im Rucksack
Bastelstunde:)
sogar ein Applecider haben wir beim Hitchhiking abgestaubt
und nach einem feinen Essen in der Familie und einer Runde Billard, haben wir unseren Mitternachtsschmaus gehabt und sind schließlich gespannt auf den nächsten Tag in die diesesmal wirklich bequemen Matratzen gefallen und schon hatte uns der Schlaf geholt.
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