Mittwoch, 27. Januar 2016

coromandel

Nun kann ich ja nicht auf ewig in Auckland bleiben und da Charlène und ich uns auf der Reise gut verstanden haben, haben wir kurzerhand entschlossen zusammen weiter zu ziehen. Während sie noch drei Tage länger mit dem Campervan unterwegs war, habe ich mich mit einer Familie aus Whitianga in Kontakt gesetzt. Das lief über die Plattform "HelpX", die in etwa so funktioniert: die Helper (also Menschen wie Charlène und mich, oder eben andere Backpacker) und Hosts (wie Ian und Christiane, die Menschen bei denen wir sind) können sich auf der Plattform anmelden, dann können wir Helper die Hosts anschreiben. Die Idee ist, dass man sich gegenseitig hilft, also 'help exchanget', indem wir Helper Aufgaben übernehmen, die so anstehen, für so circa 4 Stunden am Tag und dafür bekommen wir umsonst Essen und Unterkunft. Von Auckland aus sind wir mit dem Bus nach Drury und dann per Hitchhiking  bis nach Whitianga (auf der Peninsula Coromandel) gekommen, wo wir jetzt bei unseren Hosts unser bestes als Helper geben :) wir haben uns super gefreut, weil wir wirklich nette Leute getroffen haben, die uns mitgenommen haben, und alle so unglaublich freundlich hier sind! So hat sich jeder von uns 50$ Buskosten gespart und da das Geld in Neuseeland eh vor uns davon zu laufen scheint, haben wir uns natürlich riesig gefreut, dass uns die 50$ noch länger mit ihrer Anwesenheit ehren. Vielleicht verlieren wir sie ja an ein, uns wärmstens ans Herz gelegtes Thermalbad hier in der Nähe?;)
Mal sehen!

der Kampf mit Matsch-Bananas im Rucksack

Bastelstunde:)



sogar ein Applecider haben wir beim Hitchhiking abgestaubt

und nach einem feinen Essen in der Familie und einer Runde Billard, haben wir unseren Mitternachtsschmaus gehabt und sind schließlich gespannt auf den nächsten Tag in die diesesmal wirklich bequemen Matratzen gefallen und schon hatte uns der Schlaf geholt.






Samstag, 23. Januar 2016

start

Inzwischen ist meine Ankunft in Auckland 19 Tage her. Meine ersten fünf Tage war ich in Auckland und habe mich dort mit drei anderen Mädels angefreundet. Wir haben die Tage zusammen verbracht und unter anderem auch Waiheke Island besucht. Eine wirklich schöne Insel vor Auckland, allerdings auch sehr touristisch, wie einiges hier. An jeder Ecke findet man andere Deutsche, in den Hostels findet man sie herdenweise, und manch einer hat sogar die lange Reise mit kleinen Kindern auf sich genommen!
Spontan hab ich mich entschieden bei dem Roadtrip, den Charlène, Marlena und Milena geplant haben mitzufahren und habe in sieben Tagen mehrere Städte, unter anderem Raglan, Taupo, Rotorua, Tauranga, Whakatane und die Peninsula Coromandel gesehen, wobei es teilweise wirklich nur kurze Einblicke waren, da wir ja nicht so viel Zeit hatten. Es war ein ereignisreicher Trip, das allemal, und ich hab auch einige Dinge dazu gelernt, wie, dass es super faszinierend ist, wie vertraut man sich innerhalb weniger Tage werden kann, wenn man es wirklich zulässt und einem irgendwo wohl auch nichts anderes übrig bleibt (was in keinem Fall negativ klingen soll!!), aber auch dass man mit manchen Menschen wahrscheinlich nie eine Ansicht teilen wird und, dass ihre Handlungsweisen einem so fremd und unverständlich sein können wie sie wollen und man trotzdem damit klar kommen muss. Ich hab auch feststellen dürfen, dass mich meine Familie nie einfach im Regen stehen lassen würde, wo manch andere es schon längst getan hätten. Ich werde einfach ein paar Bilder für euch hier lassen und ihr könnt es auf euch wirken lassen ;)















und nach 7 Tagen war ich wieder zurück in Auckland, wo ich mich im Hostel auf dünnen Matratzen und bequemen Gitterstäben entspannt hab. In all diesem Luxus und Prunk habe ich den weiteren Teil  meiner Reise geplant wovon ich natürlich bald mehr berichte :)










Freitag, 8. Januar 2016

off

So.. wie der Titel schon sagt, bin ich 'off', einmal 'offline in Germany' und auf der anderen Seite 'off to see the world'. Jedenfalls ist mit beiden gemeint, dass ich erstmal nicht in Deutschland zu finden bin, sondern in Neuseeland :)
Dahin ging es aber natürlich nicht direkt, sondern über kleine Umwege bis hin zu einem 17-stündigen Aufenthalt in Taipei, der Hauptstadt von Taiwan. Das wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten, deshalb HIER ein paar Bilder für euch. ;)

mein ganzes Hab und Gut für die Reise verstaut in zwei Rucksäcken


am Frankfurter Flughafen mit meiner super tollen Eskorte, die keinen Schlafmangel und keine Krankheit schäuten um mich bis zum check-in Schalter zu begleiten :* vieelen Dank nochmal!!

in Taipei angekommen, es geschafft auszuchecken,

Geld gewechselt und los geht's 

zu einer taiwanischen Bäckerei (die ich leider nur auf meiner Kamera festgehalten hab und ich kann euch leider nur Bilder von meinem Handy zeigen) und diesem wunderschönen Tempel, der auf den folgenden Bildern zu sehen ist, in welchem angeblich nur die Meister aller Meister arbeiten durften. Nur die Besten Steinhauer und Holzschnitzer und Porzellanhersteller (?) durften Hand an diesen Tempel legen. Ein Kunstwerk für sich! Nur kommt auf meinen Bildern leider nicht ganz raus wie farbenfroh und schön er ist.





beim Tempel haben wir uns schließlich noch frisch gepressten Bambussaft gegönnt bevor es dann wieder zurück zum Flughafen ging.

da hatte ich dann mein Mittagessen und später haben ein wir, also eine kleine Gruppe von Mädels, entschlossen nochmal nach Taipei reinzufahren, wenn man denn schon mal da ist.


Taipei 101, momentan das vierthöchste Gebäude der Welt, versunken im Nebel..


und nach 17 Stunden, einem kleinen Abstecher in ein interessantes, mir neues Land und zwei neuen Stempeln im Pass ging es weiter nach Neuseeland.