Sonntag, 21. Februar 2016

weiter geht's!

Inzwischen sind wir ja schon eine halbe Ewigkeit in Whitianga, aber morgen ist es soweit: wir fahren weiter! 
Der Grund wieso wir so lange hier geblieben sind? Wahrscheinlich weil es sehr bequem und praktisch ist ein Bett zu haben, ein festes zuhause, einen vollen Kühlschrank, eine Dusche und eine Waschmaschine (wenn die auch kein Vergleich zu ihren deutschen Verwandten sind!!). Nun gut, fairer Weise muss man sagen, dass wir hier auch mit einigem zu kämpfen hatten. Wir wollten hier arbeiten, haben aber keine Arbeit gefunden. Wir wollten ein Auto, ebenfalls keins gefunden und dann haben wir uns doch für eines entschieden, das ist aber noch bei den anderen im Norden der Südinsel und die Kiwisaison beginnt Mitte März, wo wir dann das Auto allerdings abholen könnten. Das lässt sich so alles sehr schwer erklären, jedenfalls ist es ein großes Kuddelmuddel und anstatt sich damit wirklich aktiv außeinander zusetzen, sind wir teilweise in eine Schockstarre verfallen. Naja ganz so war es auch nicht, wir haben uns schon immer bemüht was zu finden, wurden aber immer unmotivierter je weniger geklappt hat. Nun gut, so ist es gewesen und jetzt haben wir aber wieder ein Stückchen Plan den wir durchführen wollen und sind darüber sehr glücklich :)
Es geht nach Palmerston North unseren Autobesitzern entgegen. Und auf dem Weg dort hin legen wir hier und da immer wieder mal Stopps ein. So als kleinen Rückblick hab ich hier noch ein paar Bilder :)

Cathedral Cove 

Tauranga 

Hot Water Beach

White Water Rafting in Rotorua

Waitaia Bay


Simpsons Bay

Unser Abendessen bei Anni und Roran (Freunde von Christiane und Ian, bei denen wir alle eingeladen waren). Roran ist von Beruf Spearfisher und bringt viel Fisch mit nachhause. Wir waren da zum BBQ eingeladen und es gab Snapper. Kaum zu glauben, aber ich fand es wirklich köstlich, sogar den rohen Fisch im Salat! :)

Otama Beach

mit Ian, Hannah und Rena 

Frühstück in Café Nina


Sailors Grave oder auch Te Karo Bay


auf Jasons Farm

auf dem Weg zu Simpsons Bay skinny dipping veranstalten ;)

Shakespear's Cliff mit Sean, Ian und Charlène

















Freitag, 12. Februar 2016

whitianga

Wir leben jetzt seit guten zwei Woche in Whitianga bei Ian und Christiane und werden für ein paar Stunden Arbeit am Tag (die wohl gemerkt trotzdem nicht immer einfach ist :D ) wohl genährt und betten uns nachts auf einer fast schon zu gemütlichen Matratze, die uns jeden Morgen dazu verleitet, den armen Wecker zu ignorieren. Bis jetzt haben wir ganze Arbeit im Garten geleistet: ihn einmal komplett ungegraben und gegen biestiges Gras und Unkraut gekämpft! Wir haben Miesmuscheln von Felsen gepflückt, Kartoffeln geerntet, am großen Boje-als-Fontäne-umgebaut-und-hat-ein-Leck-Projekt mitgearbeitet, Großreinigung im Haus gemacht, ...
Alles in allem kommt also schon irgendwie was zusammen ;) 
abends spielen Charlène und ich dann ab und an Pool gegen Ian, auch wenn er uns fast immer gnadenlos besiegt. Wir versuchen jetzt hier Arbeit zu finden und falls wir was finden sollten dürften wir eventuell sogar bei Ian und Christiane wohnen. Sollten wir aber keine Arbeit finden geht's wohl bisschen weiter :)

DER Pooltisch, mit den wohl spannendsten Spielen dieser Saison...









erschöpft von der Arbeit 

Simpsons Beach

Naja und wie das so ist verfliegt die Zeit und man wird gemütlich, aber langsam haben wir dann doch zielstrebiger nach Arbeit gesucht und uns auch einen Reisegedanken gemacht, falls das mit dem arbeiten nichts wird, da es uns irgendwann auf den Keks gegangen ist, dass wir wieder in diesen Alltags-Trott gekommen sind.
Nun ja und die Stunde ist gekommen. Wir haben Arbeit gefunden! Yeyy! Bei der OPC, einer Musselfactory. Gestern hatten wir unseren ersten Arbeitstag und es war atemberaubend. Hier unsere schnike Arbeitskleidung..

Aber freut euch nicht zu früh, wie man auf dem Bild vielleicht schon ein wenig erkennen kann, ist die Arbeitsmoral recht schnell gesunken. Wir sind als Muschelöffner eingeteilt. Es ist wirklich harte Arbeit und das nur für den Mindestlohn. Wir haben großen Respekt vor den Menschen, die da Jahre lang arbeiten und das Tag ein Tag aus machen. Es gab Leute, die das dreifache von uns geöffnet haben und ich hab in den 7 Stunden ca 2700 Muscheln geöffnet. Hierbei zählen natürlich nur die guten und nicht die unzähligen anderen, die man leider kaputt gemacht hat und wegwerfen musste. Wir haben schnell entschlossen, dass wir das wohl nicht mehr weiter machen werden und uns nach anderen Jobs umsehen möchten :D