Viellec ht vergisst man es auch, weil man tragischerweise viel öfter zum deutsch als zum englisch reden kommt.
Nun gut, damit ihr aber wieder ein bisschen auf den neusten Stand gebracht werdet. Nach Whitianga sind wir nach Tauranga gefahren, wo wir uns ein Hostel im Zentrum der Stadt ausgewählt hatten. Als wir dort angekommen sind, hat gleich ein teurer Schlitten mit einem älteren, sagen wir einmal interessantem Herren angehalten und uns vor diesem Hostel gewarnt und gesagt wir sollten dort nicht hinein gehen. Wir dachten uns: 'was ein Vogel' und sind natürlich trotzdem rein. Hätten wir mal auf ihn gehört, es war wirklich ekelig und alles in diesem Zimmer roch nach Käsefuß! Der einzige Vorteil war, dass wir das Zimmer im Grunde für uns hatten, da sich unsere Mitbewohnerin nicht wirklich blicken ließ. Jetzt ließ allerdings nicht nur das Hostel zu wünschen übrig sondern auch deren Bewohner. Also ich muss schon sagen, man trifft die kuriousesten gestalten in Hostels. Aber die seltsamsten sind eigentlich die Neuseeländer, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben in den Backpackern zu hausen (wobei ich ja auch nicht weiß, was die in ihrem Leben schon alles durchmachen mussten, von daher will ich nicht zu gemein sein). Trotz allem, schaffen es jedenfalls manche von ihnen bis zu 10 Jahren (das war der Highscore bis jetzt) nur in Hostels zu leben. Also das ist wirklich faszinierend oder?
In Tauranga, um einmal zu den Natur-Sehenswürdigkeiten zu kommen, haben wir Mount Manganui bestiegen und waren ziemlich fertig nach den 40 Minuten. Das hat uns sehr stark zum nachdenken gebracht, denn ich Jungspunt wurde doch tatsächlich von einigen, viel älteren überholt.. Achherrje die gute alte Kondition.. ;D
Zu unserer Verteidigung: es war wirklich steil!!
Nach Tauranga ging es nach Whakatane wo ich meinen Geburtstag im Sommer feiern durfte. Es war Regen vorhergesagt, doch was für ein Wetter hat der 28. und beschert, ein Traum! :)
Nach Whakatane ging es in das etwas gewöhnungsbedürftig riechende Rotorua. (Ja die Namen kommen euch wohl alle bekannt vor, ich nannte sie bereits, allerdings kann ich jetzt von mir auch sagen, dass ich was von den Städten gesehen hab. Davor war es eher das reisen als die Orte)
Als wir nach Rotorua reingefahren sind, hat unser Fahrer das Fenster geöffnet und wir dachten erst er hätte einen 'Faule-Eier-Pups' losgelassen. Als wir dann aber angekommen waren und draußen an der 'frischen' Luft waren, dürften wir feststellen, dass dieser Geruch immer noch da ist. Es ist die Stadt! Ihr müsst nämlich wissen, dass Rotorua für seine Gepthermale Aktivität bekannt ist. Überall findet man dampfende Löcher, dampfendes Wasser und blubbernden Matsch. In dem Maori Village, welches wir dort besucht haben, hat uns unser Tourguide auch erklärt, wie sich die Bewohner des Villages Whakarewarewa, das heiße Wasser zu nutzen machen und damit kochen und darin Baden. Es stinkt zwar, aber die Einwohner riechen es schon garnicht mehr. Und ein Vorteil ist, dass einem dieses geothermale Naturphänomen einzigartige Landchaften zustande bringt. Durch die Minerale, die in dem heißen Wasser sind, kommen in den Teichen Farben von weiß bis Orange vor. Wirklich faszinierend und schön, auch wenn man ab und an die Luft anhält, wenn eine besonders dicke Wolke kommt. In Rotorua haben wir auch nette Leute kennen gelernt, mit denen wir zum Redwoodforest sind, ein Wald mit besonders großen Väumen mit sehr dicken Stämmen. Auch ziemlich toll (tut mir leid, mein Volkabular ist etwas eingeschränkt, aber es ist einfach alles schön und toll!).
Nach Rotorua sind wir dann schließlich nach Napier, wo die alandschaft auch wieder anders ist. Viel trockener als in Coromandel oder der Westküste der Nordinsel. Napier ist auch die erste Stadt, die wirklich schöne Gebäude hat, meiner Meinung nach. Wobei sie gefolgt wird von Rotorua, das auch echt schön ist :)
Auch hier haben wir ein Mädchen kennen gelernt, mit der wir vielleicht ein kleines Stückchen weiterreisen werden.